Mit dem neuen MacBook Pro M4 beweist Apple, dass das Unternehmen auf Kundenfeedback hört. Während das Vorgängermodell mit M3-Chip in der Basisversion noch deutliche Kompromisse erforderte, setzt das M4-Modell neue Maßstäbe – sowohl in der Ausstattung als auch bei der Leistung.

Optische und technische Neuerungen auf den ersten Blick

Schon äußerlich unterscheidet sich das M4-Modell deutlich vom M3:

  • Design: Das Gehäuse ist in einer neuen, tiefen Schwarzton erhältlich (außer in Silber).
  • Anschlüsse: Neben HDMI und SD-Kartensteckplatz findet sich erstmals ein USB-C-Port auf der rechten Seite – ein praktisches Upgrade für Nutzer, die externe Geräte anschließen.

Doch die wahren Verbesserungen offenbaren sich erst beim Einsatz.


Die wichtigsten Upgrades im Vergleich zum M3

  1. Leistungsstarker M4-Chip
    • CPU: Mit 10 Kernen (6 Effizienz- + 4 Performance-Kerne) übertrifft der M4 den M3 deutlich.
      • Single-Core-Leistung: +21 % (Geekbench 6/Cinebench 2024)
      • Multi-Core-Leistung: Bis zu +40 % schneller als der M3, sogar leicht vor dem M3 Pro.
    • Neural Engine: Bis zu 45 % schneller bei KI-Aufgaben wie Bildverarbeitung oder Spracherkennung.
  2. 16 GB RAM serienmäßig
    • Ein Ende des 8-GB-Flaschenhalses: Die Basisversion bietet nun genug Arbeitsspeicher für anspruchsvolle Apps.
    • Kostenersparnis: Früher kosteten 16 GB Aufpreis 230 € – jetzt inklusive.
  3. Praktische Funktionen für Profis
    • Duale externe Monitore: Auch das Basismodell unterstützt nun zwei externe Displays – bisher nur bei teureren M3 Pro/Max-Modellen möglich.
    • Nanotextur-Display: Reduziert Spiegelungen bei direkter Lichteinstrahlung, ideal für Outdoor-Nutzer.
    • 1000 Nits Helligkeit: Selbst bei Sonnenlicht bleibt das Display gut ablesbar.

Leistung in der Praxis: Wo der M4 glänzt

  • Videobearbeitung:
    • Bei 4K-Exporten in iMovie ist der M4 18 % schneller als der M3.
    • In Handbrake übertrifft er den M3 um bis zu 36 %.
  • Gaming & Grafik:
    • Trotz gleicher GPU-Kernanzahl (10) ist die Grafikleistung um 13–21 % gesteigert.
    • Dennoch: Der M3 Pro mit 14 GPU-Kernen bleibt in Grafikbenchmarks vorne.
  • Akku-Laufzeit:
    • Unter Volllast hält der Akku 2 Stunden – etwas kürzer als der M3, aber mit konsistenterer Leistung. Unsere Apple MacBook Akku sind Ersatzakku mit der richtigen Kapazität, die deinen Ausrüstung sicher mit Strom versorgen. ✓ Schnelle Lieferung ✓ Jetzt einfach & sicher bestellen!

Schwächen: Wo Apple weiter spart

  1. Kühlsystem:
    • Nur ein Lüfter (vs. zwei beim M3 Pro) führt bei Dauerlast zu hörbarem Geräuschpegel (6500 U/min).
    • Für längere Hochleistungseinsätze weniger geeignet.
  2. SSD-Geschwindigkeit:
    • Lese-/Schreibgeschwindigkeit bleibt auf M3-Niveau (~3200/2900 MB/s).
    • Der M3 Pro ist hier mit fast 5000 MB/s deutlich schneller.
  3. Aufpreispolitik:
    • Zusätzlicher Speicher oder RAM verteuert das Gerät weiterhin stark (z. B. +230 € für 1 TB SSD).

Fazit: Ein überzeugendes Upgrade

Das MacBook Pro M4 löst die größten Schwächen des M3-Modells gekonnt:

  • Preis-Leistung: Trotz besserer Ausstattung 100 € günstiger als der M3-Vorgänger.
  • Zielgruppe: Ideal für Nutzer, die hohe CPU-Leistung (z. B. Programmierer, Videobearbeiter) benötigen, aber keine extreme Grafikpower.

Für wen lohnt es sich?

  • Ja, wenn Sie Wert auf portables Arbeiten, KI-Anwendungen oder zukunftssicheren RAM legen.
  • Nein, wenn Sie primär grafikintensive Tasks (3D-Rendering, High-End-Gaming) planen – hier bleibt der M3 Pro/Max die bessere Wahl.

Mit dem M4 zeigt Apple, dass Basisversionen nicht zwangsläufig Kompromisse bedeuten – solange man bereit ist, beim Kühlsystem und der SSD etwas zurückzustecken.